M5.2 (SRP) / P1 (UD)

Dozent_innen: Prof. Dr.-Ing. Angela Million, Andreas Brück

LV-Nr.: 06361300 L27

M5.2 (SRP)
Vertie­fungs­modul Städ­tebau + Baukultur

Umfang: 2 SWS / 3 ECTS

ODER

P1 (UD)
Methods + Tools

Umfang: 4 SWS / 6ECTS

Veran­stal­tungstyp: IV

1. Termin: 19.04.2017
mitt­wochs 10.00 – 14.00h
Raum: FH 302

Äqui­va­lent zur Veran­stal­tung im Master StuPo 2008 MA5 (SPI) Städ­te­bau­li­cher Entwurf/ Steg­reif

Modul M5.2 (SRP): Das Vertie­fungs­modul baut auf den im Kern­modul vermit­telten Inhalten auf. Im vorlie­genden Modul werden einzelne Fach­as­pekte des Studi­en­schwer­punktes vertieft vermit­telt und diese in ihrer Ausein­an­der­set­zung mit den Aspekten des Schwer­punktes aufein­ander bezogen. Zusätz­lich zu den aufge­führten Wahl­pflicht­ver­an­stal­tungen wird auch auf die Veran­stal­tungen des Sozio­lo­gi­schen Wahl­pflicht­be­reichs verwiesen, aus dem ein Modul im Rahmen des Studi­en­schwer­punktes 1: Städ­tebau und Baukultur belegt werden kann. Die Wahl­pflicht­ver­an­stal­tungen greifen dabei vertie­fend Rahmen­be­din­gungen der Entwick­lung von räum­li­chen Prozessen und Stra­te­gien der Raum­pro­duk­tion und Raum­an­eig­nung auf mit beson­derem Fokus auf: Ökono­mi­schen Aspekten; Recht­li­chen Grund­lagen; Vertie­fende inter­dis­zi­pli­näre Ausein­an­der­set­zung mit verschie­denen Stadt- und, Regio­nal­kon­zepten und aktu­ellen Urba­ni­sie­rungs- und Betei­li­gungs­pro­zessen, deren theo­re­ti­scher Einbin­dung sowie den damit verbun­denen Städ­tebau-, Land­schafts- und Frei­raum­kon­zepten; Nutzung und Opti­mie­rung von Ökosys­tem­dienst­lei­tungen im Rahmen von räum­li­chen Entwürfen; Methoden und Werk­zeuge des Städ­te­baus und der Stadt­ge­stal­tung.

Modul P1 (Urban Design): bestehend aus den Modul­teilen I & II, soll schwer­punkt­mäßig die wissen­schaft­li­chen Methoden aus den Stamm­dis­zi­plinen Archi­tektur, Stadt- und Regio­nal­pla­nung, Land­schafts­ar­chi­tektur und Sozio­logie und Möglich­keiten von deren Inte­gra­tion vermit­teln.

Die Modul­teile I & II bestehen aus Sequenzen mit metho­disch-theo­re­ti­schem Input im Wechsel mit Anwen­dungs­bei­spielen und Übungen. Ziel ist es, den inter­dis­zi­pli­nären Charakter des Urban Designs in Wissen­schaft und Praxis zu verdeut­li­chen und zu erlernen. Es werden Ansätze zum kritisch forschenden Entwerfen sowie zur raum­be­zo­genen Forschung (u.a. Rese­arch by Design) thema­ti­siert. Dies bedeutet, dass der Zugang zu den verschie­denen Diszi­plinen und entspre­chenden Kompe­tenzen gewähr­leistet wird, aber auch, dass die Lehr­ver­an­stal­tungen selbst inter­aktiv und inter­dis­zi­plinär gestaltet werden. Bei den Modul­teilen I & II werden metho­den­be­zo­gene diszi­pli­näre Inputs gegeben, die Verknüp­fungs­mög­lich­keiten mit anderen Diszi­plinen aufge­zeigt und zu einer konkreten Planungs­auf­gabe im Berliner Raum in Bezug gesetzt. Gender-spezi­fi­sche Aspekte sind durch­gängig inte­griert.